Der schnelle Weg zum Fox Glacier

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Eine mittellange, nicht genau einschätzbare fünfte Etappe am Stück stand uns bevor. Wir wollten gemütlich am See unsere Haferflocken frühstücken, aber daraus wurde nichts. Ich zog es vor, schweißgebadet im Zelt die warmen Oats zu essen. Karsten hielt es nicht mehr aus und teilte sein Frühstück mit den kleinen Insekten. Wir verfielen in Panik, da plötzlich hunderte an uns herum flogen. Weg, nur noch weg und ab in den Fahrtwind.
Der erste Weg führte uns etwa 6km bis zu einer Lachsfarm, wo es endlich auch ein Café geben sollte und damit auch was zu essen und zu trinken. Wir kauften 4 Teilchen sowie eine Cola für den Tag. Vor Ort gönnte ich mir den lange ersehnten Cappuccino. Lachs kauften wir irgendwie keinen, die Begründung weiß ich nicht mehr. Aber die Trinkflaschen füllten wir mit sauberem Trinkwasser auf, ohne es abkochen zu müssen.
Frohen Mutes ging es dann richtig los. Und es lief, und lief, und lief. Echt cool. Keine bösen Hügel oder Berge heute, eine leichte Brise von hinten. Und schöner Regenwald rechts und links der Straße. Die Luftfeuchtigkeit hat sich deutlich erhöht. Fantastisch! Wir waren so schnell am Fox Glacier und dem dazu gehörigen Dorf, dass wir selbst erstaunt waren. Gleich noch eine Gletschertour gebucht und schon kamen wir am Zeltplatz an, wo wir für die kommenden 2 Nächte eine festes Zimmer gebucht hatten. Recht spartanisch zwar, aber trocken und warm.
Die Freude auf den Supermarkt verfiel recht schnell. Wieder ein einziger kleiner Tante-Emma-Laden, noch teuerer als bisher und die Regale fast leer. Die Milch, die ich am nächsten Morgen erstand, kam etwa 3,60€.

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