Der Weg nach Westport und die Nordküste der Südinsel

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Wir haben die Nacht bei Meeresrauschen ohne Regen überstanden und wollen die Flut, die etwa für 10Uhr erwartet wird, an den Pancake Rocks nochmal anschauen gehen. Wir machen uns zeitig auf den Weg, haben tolles Wetter und marschieren erneut den Weg entlang der Felsen. Danach machen wir uns auf nach Norden. Das Ziel ist Westport, etwa 60km entfernt.
Es geht zunächst flach und fluffig mit Rückenwind los. Eine tolle Küstenstraße auf den ersten 20km. Abermals werden wir auf die Pinguine hingewiesen. Wir würden gerne auf sie Acht geben, ja sie sogar ins rechte Licht rücken für tolle Schnappschüsse, aber wie erwartet sind keine mehr da. Die Küste sieht nun in tollstem Sonnenschein viel schöner aus als gestern. Perfekt zum Surfen, wenn man es drauf hat. Die Strasse verlässt dann aber etwas die Küste und wir fahren die erwarteten 2 Berge hinauf. Auch ganz nett, aber eben kein Meerblick mehr. Danach sollte es eigentlich leicht wellig bis Westport gehen, aber wir werden abermals daran erinnert, dass wir in NZ sind und es hier nun mal hügelig ist. Einige dieser Kandidaten stellen sich uns noch in den Weg, bevor wir die letzten 5km nach Westport einrollen. Wir gehen kurz in den Supermarkt und suchen dann die Bushaltestelle, schließlich soll uns der Bus heute noch nach Richmond an der Nordküste bringen. Irgendwie verschlafen hier, denke ich mir. Dann realisieren wir, dass Sonntag ist und wir wie selbstverständlich im Supermarkt einkaufen waren. Cool.
Die letzte Busfahrt für uns in Neuseeland wartet wieder mit einem netten Fahrer auf uns. Bikes und Gepäck kommen mit und so gondeln wir glücklich und zufrieden nach Richmond in der Nähe von Nelson. Der Bus hält zwar bei leichtem Regen, aber dafür direkt vor dem Zeltplatz. Aufgrund des Wetters und der unsicheren Vorhersagen erfragen wir wieder eine Cabin und siehe da, wir haben wieder einmal sowas von Massel und bekommen die vorletzte. Als wir kurz darauf zum Supermarkt aufbrechen, ist alles ausgebucht. Wir gehen heute das zweite mal in einen Pack’N'Save Supermarkt, optisch wie ein deutscher Baumarkt, aber gefüllt mit Lebensmitteln und Sonstigem. Endlich können wir wieder die Bananaboat Sportsonnencreme 30+ light kaufen, nach der wir seit 10 Tagen suchen. Die ist echt klasse!
Da die Wettervorhersage für diese Region echt unsicher und wechselhaft ist und wir keine flutartigen Regenfälle erleben wollen, wie sie letzte Woche hier stattfanden, buche ich gleich 2 Nächte in einer Cabin nahe des Abel Tasman National Park. Die letzte verfügbare Cabin, wieder mal richtig Glück gehabt!!

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